Wie die (freiwillige) Cyberwehr gegen Hacker kämpfen soll

Das IT-Sicherheitskonzept zur Aufrechterhaltung und Verteidigung infrastruktur-„relevanter“ deutscher Unternehmen war ja eine ausgesprochen schwere Geburt. Viele Firmen haben da in der Abwägung von „Reputationsschäden“ herumgeeiert: „wir sind gerade total gehackt worden, aber das jetzt überall herumzuposaunen, bringt uns ja auch nicht weiter“… Auch Politiker posten ihre „epic fails“ ja nicht freiwillig… Aber natürlich ist die Sache mit Koordination und gemeinsamem Vorgehen bei richtig happigen Cyber-Angriffen schon logisch. Nicht jedes kleinere Unternehmen kann das Know-How vorhalten, größere Unternehmen mit Top-Spezialisten können da hilfreich eingreifen.

Wobei die Gegenargumente in Sachen „Cyberfeuerwehr“ natürlich auch stimmen – wieso gilt eigentlich nicht mehr die Eigenverantwortung (und Haftung…) für Bullshit, der letztlich auf smarte Kostensenkungs-Schlaumeiereien von BWL-Fuzzies zurückgeht? Was ist mit angeblichen oder tatsächlichen Geheimdienst-Hacks? Wie läuft das mit der Geheimhaltung und dem Einblick in die „Kronjuwelen“ einer Firma? Noch ist ja auch völlig fraglich, welche Unternehmen überhaupt in die BSI-Pläne eingeweiht sind und/oder als „Kooperationspartner“ mitmachen wollen.

Wie die Cyberwehr gegen Hacker kämpfen soll · DRadio Wissen

DRadio Wissen – Hielscher oder Haase vom 07.10.2016 (Moderation: Diane Hielscher)

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