Schlagwort-Archive: Glosse

Golfbälle für Trump-Fans oder Trump-Hasser

Eine ganz kleine Drehung kann unendlich viel aussagen. Zum Beispiel, ob man dem US-Präsidenten mit dem orangefarbigen Katzenfell auf dem Kopf eher ein dynamisches Fortkommen auch in der bevorstehenden nächsten möglichen Amtszeit (Gott, der Allmächtige möge uns beistehen…) oder eher einen satten, zentrierten Schlag in die lippenschürzende Fresse wünscht.

Und je nach dem wird man dann seinen Golfball wählen bzw. ausrichten. Entweder die Fresse nach vorne oder nach hinten.

The orange one

Dieses Antlitz kann man auf verschiedene Golfball-Modelle drucken lassen – selbst beim Titleist Pro V1 kostet das nur 22,39$. OK- gebraucht.

Ein eindeutig für Trump-Fans konzipiertes Design ist das hier:

The red, not the orange one

Und ein eindeutig für Trump-Hasser das hier:

Donald Trump Pile of Garbage Golf Balls

Der Preis bleibt immer gleich. Das ist Demokratie. Ach, nee. Das ist Marktwirtschaft.

 

ICE-Geschichten, Folge 664: Daniel ist total sauer. Weil er vom Alex beleidigt worden ist.

Ich steig vorgestern in Köln-Deutz in den ICE Richtung München ein. Da telefoniert ein junger Mann – offenbar eher in einer Art Leitungsfunktion mit einem Mitarbeiter; offenbar eher ein “Untergebener” – wobei; sowas altmodisches gibt es natürlich gar nicht mehr in jungen, hippen Unternehmen, die mutmaßlich etwas mit Netz oder Medien zu tun haben. Auf jeden Fall; der hoffnungsvolle junge Mann telefoniert da im ICE-Abteil; und er telefoniert laut, so dass das alles mindestens bis in die Hälfte des Wagens bombig mitzuverfolgen ist.

Am anderen Ende der Handy-Leitung ist Daniel; auch der spricht so laut bzw. ist so aufgeregt, dass wir das im Wagen zumindest so atmosphärisch mitbekommen. Der Daniel ist total außer sich. Und der hoffnungsvolle junge Mann, nennen wir ihn einfach mal “Chef”, versucht ihn wieder einzunorden: “Ne, Daniel, jetzt komm mal wieder runter. Wir können da gerne drüber reden, aber das hat keinen Zweck, wenn du da jetzt ausrastet. Jetzt beruhig dich mal. Reiß dich jetzt mal zusammen und sag mir vernünftig, was los war.”

Tja, der Daniel ist offenbar in der Firma ausgerastet und dann nach Hause geschickt worden. Aber der Daniel hat da auch einen Grund für gehabt: Er ist nämlich beleidigt worden. Und hat dann zurück beleidigt. “Ja, ok, das hab ich mir schon gedacht” – sagt der Chef. Aber was war da los? “Ok, wenn das so stimmt, dann schick mir einen Screenshot. Nein, ich möchte das auch wissen.” Der Daniel fragt, ob er morgen wieder kommen soll/kommen darf zur Arbeit. “Ich kann das jetzt nicht entscheiden. Ich fahr gerade nach Nürnberg, da hab ich ne Menge zu tun. Ich komm erst am Samstag wieder. Ich kann das nicht entscheiden, ruf da bitte den Dustin an.”

Ok, Gespräch beendet. Danach ruft der Chef den Dustin (vermutlich den Unterchef…) an. “Also ok, der Daniel ist total ausgerastet und nach Hause geschickt worden. Aber das scheint zu stimmen:  Der Alex, der Freund von der Steffi, hat ihn beleidigt. Ja, ich hab jetzt hier den Screenshot, das scheint zu stimmen. Also der Alex hat dem Daniel geschrieben: ‘Ich fick deine Mutter’ und ‘wir sehen uns demnächst’. Ja, das scheint so zu stimmen. Ich weiß auch nicht, was mit dem Alex los ist. Auf jeden Fall sollten die nicht morgen am Messestand so auflaufen.”

Das finde ich auch. Das könnte Leute verstören, die mit den Gepflogenheiten in jungen, hippen deutschen Unternehmen nicht so vertraut sind. Eine Frage wäre ja die, was der Alex (offenbar kein Mitarbeiter…), sondern nur der Freund von der Steffi (offenbar eine Mitarbeiterin…) überhaupt zu kamellen hat. Vielleicht braucht man einen Maulkorberlass für emotional unzuverlässige Freunde von Mitarbeiterinnen. Aber vielleicht steht Alex ja doch in einer geschäftlichen Verbindung zu Daniel, Steffi, Dustin und Chef.

Embed from Getty Images

Symbolbild. Dieser ältere Mann ist nicht der hoffnungsvolle “Chef”. Aber immerhin sitzt er in einem ICE 🙂

Dann ist auch die Frage, warum sich Alex einer Ausdrucksweise befleißigt, die man normalerweise eher in migrationsbelasteten Milieus vermuten würde; der “fick deine Mutter”, oft auch einfach verkürzt auf “deine Mutter”-Topos ist ja ursprünglich dem islamischen Kulturkreis zuzuordnen; möglicherweise haben hier in der Zwischenzeit aber auch kulturübergreifende Wandelungsprozesse stattgefunden, die es nun auch erlauben, die “Mutter”-Beleidigung als indigen Deutscher abzusondern.

Ob man das allerdings per Mail tun sollte, wie Alex, der Freund von der Steffi das offenbar getan hat (falls nicht der Daniel den Screenshot, der ja auch nur ein Pixelhaufen ist, gefälscht hat…), das ist fraglich. Vielleicht hätte der Daniel ja einfach die Mail an die Staatsanwaltschaft weiterleiten, und nicht zurückbeleidigen sollen. Eigentlich müsste der Alex, der famose kulturell aufgeschlossene Freund von der Steffi dann erledigt sein. Aber ok; in Zeiten wie diesen, in denen das Landgericht Berlin die Beleidigung von Frau Künast als “Fotze” für legitim hält; da kann man wahrscheinlich auch die Beleidigung von Daniels Mutter als völlig normal ansehen.

Am besten klären die beiden das mal so von Mann zu Mann; wer stärker/geschickter/glücklicher war, hat recht gehabt. So läuft das auf jeden Fall in jungen, hippen, deutschen Unternehmen. Gut, dass man da im ICE mal diese tiefen Einblicke bekommt.

 

Telekom-Mail nicht gecheckt? Tja, Pech gehabt.

Eigentlich verhalte ich mich ja als aufgeklärter Netz- und Telekommunikationsbürger – noch dazu mit dem beruflichen Hintergrund – ganz normal: Anrufe von irgendwelchen Callcentern, die trotz meines tellows-Spam-Filters durchkommen,  werden sofort nach Identifikation (rausch, rausch, radebrech… “spreche ich mit Herrn Gessat? Das freut mich.”) weggedrückt. Die Trillerpfeife ist ja leider verboten – da macht man die Opfer zu Tätern 🙂

Irgendwann im Mai hat mich mal notorisch T-Mobile angerufen – das hab ich zwar anhand der Nummer erkannt, aber immer tapfer weggedrückt. Und irgendwann – da war ich wahrscheinlich besoffen – habe ich den Anruf dann doch tatsächlich entgegengenommen. Schließlich bin ich ja in einer Geschäftsbeziehung zu den Sportsfreunden; vielleicht haben die ja etwas relevantes zu sagen. Hatten die auch. Ein Super-Angebot für mich.

Doppeltes Datenvolumen nämlich bei identischem Preis für mein Mobilfunk-Paket. Toll. Ich frag die Dame oder den Herrn – das weiß ich schon nicht mehr – ich glaube aber, eine Dame, mehrmals ausdrücklich: Ich bekomme da das doppelte Datenvolumen, aber es ändert sich nix am Preis und nix an der bestehenden Laufzeit des Vertrages? Korrekt. Also mach ich das und sag ja. Am Telefon.

Böser, böser Fehler. Ein paar Monate später schau ich mal auf meine turnusmäßig per Email eintrudelnden Rechnungen und stelle fest: Mein Monats-Salär ist plötzlich um 12 Euro hochgegangen, seit Juni. Und beim Blick in meinen Kunden-Account bei T-Mobile wird klar: Ich hab da angeblich einen Tarifwechsel durchgeführt. Von “Magenta Mobil S” auf “Magenta Mobil M”. Nur stimmt das eben gar nicht, das ist definitiv Bullshit oder Betrug (oder ein Fehler, um das mal ganz zärtlich zu formulieren…).

Ich ruf also nach meiner Entdeckung bei der Telekom-Hotline an. Schilder das Gespräch – da war ausdrücklich von verdoppeltem Datenvolumen bei gleichbleibendem Preis die Rede. Ich fordere die Hotline-Dame auf, doch mal auf meinen Datenvolumen-Verbrauch zu schauen – ich nutze schon das bisherige Kontingent bei weitem nicht aus. Welche Motivation sollte ich also haben, einen teureren Tarif mit mehr Volumen zu buchen? Ich fordere die Dame auf, doch mal in den Mitschnitt des Gesprächs reinzuhören – der ist aber selbstredend aus Datenschutzgründen mittlerweile gelöscht.

Tja – das sei natürlich denkbar, dass die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter damals im Mai nach dem Gespräch mit dem Finger in die falsche Spalte (ja klaro…) gekommen ist und statt der Erweiterung des bestehenden Tarifs den Wechsel zum neuen Tarif gebucht hat. Aber ich hätte doch – laut ihren Unterlagen – die Bestätigung des Tarifwechsels per Email bekommen und der nicht innerhalb von einem Monat oder so widersprochen? Das sei dann leider mein Fehler.

Sowas nicht sofort zu lesen, kann Fantastilliarden kosten. Jedenfalls laut Telekom.

Stimmt. Ich hab die Email bekommen. Ich bekomme halt jeden Tag so einige Emails 🙂 ; und ich schau da nicht unbedingt in alle direkt sofort rein. Manchmal nehme ich einfach an, dass der Inhalt nicht so super-direkt-relevant ist – und das könnte z.B. auch durchaus bei Mails von der Telekom zutreffen. In dem Fall habe ich vielleicht gedacht – ich habe ja nix kritisches bestellt oder verändert, also steht da in der Mail das drin, was wir vereinbart haben – nämlich Ausweitung des Datenvolumens bei ansonsten unveränderten Bedingungen.

Da haben wir natürlich jetzt ein interessantes juristisches Problem: Wenn ich in mir zugeschickten Mails, meinetwegen eben auch von Geschäftspartnern, nicht zeitnah und vielleicht nicht aufmerksam genug reinschaue – werden dann nicht zutreffende Vertrags-Behauptungen automatisch wirksam? Wenn die Telekom da in der Mail jetzt reingeschrieben hätte, dass ich ab Juni 50.000 Euro für meinen Mobilfunkvertrag zu zahlen hätte, dass ich ab dem Zeitpunkt jeden Tag 500 Liegestütze und 3000 Kniebeugen zu absolvieren hätte – wäre das dann juristisch wirksam?

Und: Wie will die Telekom überhaupt nachweisen, dass ich diese Mitteilung über eine angebliche Vertragsänderung überhaupt bekommen habe? Ich könnte mich da tierisch drüber aufregen. Meine Lehre aus der ganzen Geschichte – und das würde ich auch jedem/jeder Telekom-Kundin/Kunden raten: Bei einem Hotline-Anruf sofort auflegen. Vertragsänderungen nur schriftlich machen. Bei mir persönlich gibt es ja noch einen kleinen Trost: Ich kann selbst so eine gar nicht bestellte Vertragserweiterung von der Steuer absetzen.

Und noch ein Trost: bei dem M-Tarif ist dann auch die Flatrate (StreamOn-Music&VideoMax-Option…) für Audio- und Video-Streaming-Dienste inklusive. Von Spotify über Netflix bis hin zu Sky. Das verstößt zwar wahrscheinlich gegen die Netzneutralität. Aber wenn man schon selbst abgezockt wird, muss man pragmatisch sein. Ich hab das also direkt aktiviert. Die Kosten werden sozialisiert, sorry – wie bei den Finanz-Heuschrecken-Profiteuren. Aber die Telekom ist ja immer noch weitgehend ein Staatsunternehmen; die Raustu und Reintu-Taschen liegen also eng beieinander. Hoffentlich liest hier mein Finanzamt nicht mit.

Allbirds. Total nachhaltig. Wie Leonardo DiCaprio

Ich versuche ja ständig, in Sachen Nachhaltigkeit und Coolness so einigermaßen auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Wer weiß, vielleicht erbarmt sich ja doch einmal ein schmuckes Weiblein, den Lebensabend eines weißen, alten Mannes zu verschönern. Insofern hat mich natürlich dieser Internet-Fund in höchste Alarmbereitschaft versetzt: “Obama, DiCaprio, Kutcher, Jackman – Wieso alle Stars den gleichen Sneaker tragen“.

Ja, verflucht noch mal – wieso? Weil die Treter aus neuseeländischer Wolle oder (in der Sommer-Version) aus Eucalyptus-Baum-Fasern eben so wahnsinnig nachhaltig sind. Die Sohle ist aus einem Zuckerrohr-Kunststoff, die Verpackung beim Versand selbstredend recycled. Die Schnürsenkel sind aus recyceltem Kunststoff, und die Anmutung, zumindest bei den Wolle-Tretern ist so irgendwie zwischen Filz-Pantoffel und “ich-bin-ganz-cosy-und-soft-und-insofern-ein-ganz-toller-und-verantwortungsvoller-Partner-für-fortpflanzungswillige-Frauen”.

Ich hoffe, das kommt auch so an. Auf jeden Fall hab ich erst mal die “Wool Runners” für 110,- bestellt. Die gefallen mir auch, obwohl die nach ein paar Stunden Tragezeit (mit frischen Socken…) etwas fischig riechen.

Aber man kann die sogar in der Maschine waschen. Direkt nach dem Erstkauf war da plötzlich ein neues Modell da – die “Mizzles”, die auch etwas unfreundlicherem Wetter widerstehen sollen. Ich kauf das auch noch (130,-), zusammen mit einem Paar Hiders-Socken, die Dinger kosten 14€, sind aber auch total nachhaltig, weil die aus 48% Tencil, 21% Wool, 15% Recycled Nylon, 7% Recycled Polyester, 7% Polyester und 2% Spandex bestehen.

Jetzt bekomme ich heute die Socken schon mal vorab per DPD-Zustellung – da ist also ein Lieferwagen extra durch die Gegend gefahren. Und dann kommen demnächst die Schuhe, nehme ich an. Hab ich (bzw. hat Allbirds…) jetzt das Klima gerettet oder eher nicht? Schwierige Sache. Ich hoffe, wenigstens der Leonardo-DiCaprio-Effekt ist nachhaltig.

Erbärmliche Hunde. Tapfere Hunde. Und der galoppierende (oder hechelnde) Wahnsinn.

Ich war gerade bei Freunden zu Besuch; die haben einen Hund. Beziehungsweise eine Hündin. Eine Französische Bulldogge, also ein mopsartig zu einer kindchen-schematischen Physiognomie herangezüchtetes Wesen. Der kleine Kollateralschaden für die Tiere selbst ist dabei wohl eine ziemlich happig behinderte Atmung, wie man so liest. Aber wie dem auch sei, die kleine Hundedame verhält sich auch ihrem Äußeren entsprechend: Sie kommuniziert fortwährend mit freundlich sorgenvoller, stets bettelnder Miene mit allen anwesenden Zweibeinern, stellt ihre Pfoten auf den Tisch, den Schoß, den Unter- oder Oberkörper der Zweibeiner (je nach dem die sitzen oder stehen…).

Embed from Getty Images

Das kann man mögen oder auch nicht. Fest steht auf jeden Fall: Die Mops-artige Hundedame ist völlig ungefährlich. Trotzdem; so die Beobachtung der Halterin: In der Straßenbahn führt die Anwesenheit der Hundedame zu fluchtartigen Absetzbewegungen bestimmter Personengruppen. Und zwar solcher Personengruppen, die offenbar dem muslimischen Glauben huldigen. Wir haben da mal ein kurzes Brainstorming durchgeführt: Vielleicht gibt es ja in den Herkunftsländern besagter Personengruppen größere Populationen von Straßenkötern, denen man besser ausweicht?

Aber nein. Nach einer kurzen Netz- und Wikipedia-Recherche konnten wir als gesichert erachten: Der Hund ist dem Moslem unrein. (Was ja nicht völlig unnachvollziehbar ist…) Als Jagdgefährte oder Wach-Beauftragter ist der Köter zwar ok, aber nicht als Haus- oder Straßenbahngenosse. Wenn wir diesen kleinen kulturellen Background berücksichtigen, haben natürlich die Anmerkungen des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump anlässlich der Tötung bzw. des Ablebens des Anführers des sogenannten “Islamischen Staates” Abu Bakr al-Bagdadi eine ganz besondere Note:

“Al-Baghadi war krank und verdorben. Er starb wie ein Hund, als Feigling, in totaler Panik vor den amerikanischen Streitkräften.”

Ein richtiger unreiner Drecks-Köter halt, dieser Bagdadi. Obwohl natürlich so eine Wortwahl einem Christen wie Donald Trump eigentlich nicht so ganz super gut ansteht. Wobei Donald Trump ja nicht nur ein einfacher Christ ist, sondern sogar vom christlichen Gott für sein wunderbares Wesen und Wirken speziell auserwählt und gesegnet worden ist: davon sind jedenfalls seine Kumpels am Tisch im Oval Office zutiefst überzeugt. (Für mich wieder mal ein handfestes Indiz für die Nichtexistenz des Allmächtigen, sonst wäre hier doch eindeutig ein himmlischer Blitz angezeigt gewesen.)

Embed from Getty Images

Wir lassen das also einstweilen dahingestellt, ob ein real existierender Gott die Arschkriecher und Schleimscheißer und den nicht-mit-der-Wimper-zuckenden ondulierten Gebenedeiten hätte hinwegfegen müssen. Der Drecks-Sack und -Köter Al-Bagdadi starb auf jeden Fall wie ein räudiger, winselnder Hund. Interessanterweise hat dabei offenbar noch ein tapferer, vermutlich fortwährend die amerikanische Nationalhymne hechelnder US-Spezialeinheiten-Helden-Hund mitgewirkt. Der den Dreckshund Bagdadi in den Schacht gehetzt hat, wo der Islamisten-Hund dann feige und panikartig den Sprengstoffgürtel gezündet und den tapferen Spezialkräfte-Hund verletzt hat. Oder so.

Natürlich operiert der Helden-Hund (mit deutschen Wurzeln, das darf ich mal kurz anmerken!!) normalerweise inkognito, weil die gottverfluchten Moslems ihn sonst propheten-gegebenerweise vielleicht killen und zu Chop-Soey verarbeiten würden. Und das wär ja schade, weil der Helden-Köter vielleicht noch andere Drecksschweine; ach nein, islamistische Drecks-Köter aufstöbern und in den gottverdammten panikhaften Tod treiben könnte. Der Helden-Hund hat also an sich eine große nachvollziehbare Motivation, seine Identität nachhaltig geheim zu halten. Aber ok, bei so einem Erfolg kann man das Geheimnis auch mal lüften. Zumal wenn das irgendwie dem Image des POTUS frommen könnte. Außerdem hat der schon zig andere Militärgeheimnisse ausgetwittert…

Es gibt natürlich ein paar Leute, die halten auch Donald Trump für einen dreckigen Hund oder ein dreckiges Schwein. Man kann auch bestimmt lange und trefflich darüber nachsinnen, wie jetzt die Unterhose des Arschlochs al-Bagdadi ausgesehen hat, damit ein kurdischer Unterhosen-Spezialagent (kurze Zeit später per US-Präsidenten-Anordnung von in-die-Hose-machen-müssenden ehemaligen Kampfgenossen verraten…); die CIA oder wer auch immer daraus die tödlich identifizierenden DNA-Spuren gewinnen konnte.

Hätte er sich mal den Popo besser abgewischt, dann wäre der feige Islamisten-Hund vielleicht vom tapferen Spezial-Hund nicht zur Strecke gebracht worden. Wobei das im syrisch-irakischen Feld auch etwas schwieriger ist als im kuschelig warmen Weißen Haus. So. Jetzt kommen wir mal allmählich, nach diesen ganzen Erwägungen und Erörterungen zum Fazit: Es gibt vielleicht einige Leute, die dies alles für Wahnsinn halten. Dass sowas passiert und dann von (irgendwann in ferner Vergangenheit mal…) staatstragenden Akteuren in die Welt rausgepustet und rausgetwittert wird. Ich denke das übrigens auch. Trotzdem musste das mal erörtert werden.

Ich bin auch noch nicht ganz sicher, welche Figur Donald Trump machen wird, wenn er mal eine geladene Wumme an den Kopf gehalten bekommen sollte und es nur noch ein paar Sekunden dauert, bis herauskommt, ob da ein Gehirn in seinem Schädel ist oder ein Vakuum oder ein unappetitlich unreiner brauner Haufen (natürlich, der Secret Service und der Allmächtige möge dieses theoretische Szenario verhüten…): Die eines feigen Drecksack- oder die eines tapferen Präsidenten-Spezial-Hundes? Wuff. wuff. Wahnsinn. Tschuldigung für diesen Text.

Ich kandidiere jetzt auch für den SPD-Vorsitz

Also mal ganz ehrlich: Ich bin ja in Gelsenkirchen geboren, hab da meine Kinderzeit im schönen Stadtteil “Feldmark” verbracht (“Der schönste Fleck im deutschen Eck ist Feldmark an der Köttelbeck.”) Dazu gehörte auch eine mehr oder weniger eindrucksvolle Karriere im Fußballverein SW (“Schwarz-Weiß”) Feldmark: “Wer regelmäßig zum Training kommt, wird auch aufgestellt.” Und noch eine ewige Weisheit vom dortigen Trainer: “Nicht fummeln!” (Sondern den Ball weiterspielen, bevor einem der Gegenspieler den abnimmt.) Die “Köttelbecke” war übrigens der Abwasserkanal, Flussrichtung Essen-Katernberg; mein Schulfreund Michael M. war der Sohn des Klärwerks-Chefs. Danach bin ich dann irgendwann nach Bochum umgezogen, wo mein Vater Arzt am “Bergmannsheil”, der Knappschafts-Klinik war.

Embed from Getty Images

Sorry – mehr sozialdemokratischer Hintergrund geht eigentlich schon gar nicht. Wir waren zwar in der Familie durch den Aufstieg vom proletarischen zum ärztlichen Milieu wahrscheinlich tendenziell etwas bessergestellt. Wobei das durch diverse Pannen auch wieder verpufft ist :)… Aber irgendwie hab ich das da doch so wie die Mutter- oder Vatermilch aufgesogen: Die Minderprivilegierten und ungerechtigtfertigt Benachteiligten müssen irgendwie Gerechtigkeit erlangen.  Jetzt weiß ich nicht, ob Jan Böhmermann das genau so sieht. Ich weiß auch noch nicht, ob er sein Verhältnis zum türkischen Präsidenten schon abschließend geklärt hat. .]

Embed from Getty Images

Auf jeden Fall: Eine weibliche Mit-Kandidatin aus uraltem Stuttgarter SPD-Adels-Geschlecht – die schmeiß ich auch noch völlig problemlos mit ins Gefecht. Ich, wir sehen das ganz pragmatisch: das sind schwere Zeiten momentan.  Wir werden die SPD anführen, zumindest für ein Weilchen. Ihr könnt entscheiden, ob das ein sinnloses Himmelsfahrtskommando wird oder eine realistische Option. Na?

Aus Sicherheitsgrьnden…

Sehr Geehrter

Wir mцchten Sie darauf hinweisen, dass unsere Anwaltskanzelei  von der Kommission Agencia Tributaria Espana beauftragt wurde, Sie bezьglich einer ausstehenden Auszahlung von Ђ3,540,225.00 zu kontaktieren. Der Betrag wird  innerhalb von 21 Tagen falls keine Ansprьche vorliegen an der Finanzministerium als nicht beansprucht verfallen. Diese E-Mail dient als unwiderrufliche Verfallsbenachrichtigung

Bitte цffnen Sie aus Sicherheitsgrьnden den Anhang in PDF Formant, um weitere Informationen zu erhalten

Mit freundlichen GrьЯen,

Dr Richardo DaSilva

Tel.0034 722 349 075

mfontanarichardodasilva@gmail.com

Embed from Getty Images

Ja, ist klar. Ich hab auch schon mal meine Freunde von Rцssisch Mafia losgeschickt, um eцch zц eliminieren. Dieser Blogpost an eцch ist eцre unwiderrufliche Verfallsbenachrichtigung.

Mit freundlichen GrьЯen,

Eцer geehrter.

Warum einen Markler beauftragen?

Ich habe gefühlt jeden Tag zwei, drei mal mehr, mal weniger aufwendig gestaltete Kärtchen oder Briefchen im Briefkasten liegen, in dem mir sehr freundliche, mitfühlende Menschen ihre völlig kostenlose Hilfe anbieten. Manchmal ist das Ganze auch als “Gutschein” deklariert, für ein “Wertgutachten”. Nur leider, leider, leider: Die schmucke Immobilie im schmucken (vom abartigen nächtlichen Fluglärm mal abgesehen, aber das muss man potentiellen Interessenten ja nicht sofort auf die Nase binden…) Villenviertel Marienburg, in der ich wohne – die gehört gar nicht mir. Sondern meinem sehr netten Vermieter, der auch unten im Haus wohnt. Und der vermutlich auch nicht verkaufen will.

Klarer Fall: Einen verkaufswilligen Immobilieneigner in einer exzellenten Wohnlage zu finden, das ist momentan der Jackpot für die Jungs und Mädels im immer schon etwas sportlichen Berufsfeld “Makler”. Das ist natürlich ein absolut seriöses Betätigungsfeld, da hatte ich noch nie auch nur den geringsten Zweifel dran. Der Gesetzgeber hat da ja so ein paar regulative Einschränkungen eingezogen; aber klar: Die Jungs und Mädels arbeiten ganz hart für ihre Kohle. Zumindest, wenn sie Ladenhüter an den Mann bringen sollen. Viel mehr Spaß machen aber eben so Dinger wie die hier in Marienburg.

Bei den Null- bzw. Minuszinsen am Markt stehen die Kaufinteressenten Schlange, da werden gerne auch mal Preise gezahlt, die noch vor kurzem (vielleicht auch irgendwann wieder?) Phantasie waren – und da springt natürlich auch für einen wackeren Makler leicht verdiente Extra-Kohle raus. Wenn man denn so einen seltenen Paradiesvogel identifizieren und ankobern kann, der seine Hütte verkloppen will oder muss. Da kann man schon mal in Werbematerial investieren und das rege und regelmäßig verteilen. Heute hatte ich ein besonders schönes Exemplar im Briefkasten:

Ich hätte da jetzt auch noch ein paar Fragen zu. Halten Sie es für möglich, dass die hoffnungsvollen Markler nicht wissen, wie ihr sportlicher Job eigentlich korrekt geschrieben wird? Halten Sie es für möglich, dass da eine Panne beim Drucken passiert ist, das aber niemand gemerkt hat? Oder dass es sehr wohl aufgefallen ist, aber die Karte aus Kostengründen trotzdem verteilt wurde? Lassen sich die Fragen 5, 11, 14 und 16 eigentlich mit “Ja oder Nein” beantworten? Würden Sie diese hoffnungsvollen Markler mit dem Verkauf Ihrer jackpot-Immobilie beauftragen? Ich helfe gerne weiter.

 

P.S. Beim Urlaub in Bayern habe ich ja noch einen Interessenten für unsere sportliche Markler-Truppe entdeckt:

Die 10.000 Ocken bitte auf mein Konto, ihr Markler!!

Offenbarungen zur rechten Zeit

Manchmal können ja kleine Zufälle, kleine Launen des Schicksals über alles oder nichts entscheiden. Sie alle kennen das. Wer von Ihnen hätte nicht schon mal den Check-In für einen Flieger verpasst, der danach (wegen vermurkster Software…) abstürzte? Die Straßenseite aus purem Daffke gewechselt, bevor drüben dann ein paar Dachziegel runtergingen und Ihren eben noch frohgemuten Mit-Passanten die Schädel zertrümmerten? Den dritten Fahrstuhl von links nicht genommen, bevor dann im 9. Stock der Kollege mit dem furchtbaren Mundgeruch zustieg?

Sie können sich also vorstellen, welch tiefe Empfindungen die Email in mir ausgelöst hat, die ich heute um 13.28 Uhr von “Blanche aus Saint André” erhalten habe. (…zugestellt über die immer sehr vertrauenswürdigen Instanzen “go-nl-sending-71.de” bzw. ABCNEWSLETTER CONSULTING LTD; bei denen ich mich selbstverständlich für den Erhalt von Newslettern jeglicher Art angemeldet habe, sonst wäre die Zustellung dieser Mails ja ungesetzlich…)  Leider funktioniert aufgrund irgendeines Bugs in Outlook die “sofort-endgültig-löschen-Regel” nicht automatisch, die ich für die Drecks-Spammer eingerichtet habe. Aber zurück zu Blanche und ihrer Botschaft:

Hallo Michael,

Deine Zweifel und Sorgen ruinieren dein Leben.

Bingo. Das kann man wohl sagen nach meiner Teilnahme am “Monatspreis-Turnier” gestern im Golfclub Leverkusen. Ich hatte da schon mal Ende letzten Jahres eine ziemlich katastrophale Runde gespielt; aber das gestern war nicht nur katastrophal, sondern Armargeddon. Ich hab das schon beim Einschlagen auf der Range gemerkt, dass der Driver nicht “funktionierte”; aber da funktionierte nicht nur der Driver nicht mehr, da funktionierte gar nichts mehr. Erste Bahn, erster Strich. Zweite Bahn, Abschlag mit dem Eisen gehoppelt, zweiter Strich. Danach war ich schon im Schock&Verzweiflungs-Modus.

Während ein gutaussehender Jungspund mit HCP 47 in meinem Flight, begleitet von seiner Freundin (er hatte wohl mal als Kind irgendwo Golf gelernt, aber zwischendurch lange nicht gespielt; das war jetzt sein erstes Turnier seit zig Jahren…) die Abschläge mit satt über 220m geradeaus in die Prärie donnerte, war bei mir wieder mal völlig abartiger Slice angesagt. Erster Abschlag rechts in die Binsen, provisorischer Ball genau hinterher. Hinter uns der erste 9-Loch-Flight; die Flight-Partner kümmern sich nur um ihren eigenen Ball (“Ready-Golf”) – heißt: Abschlagen, Abschlagen, Ball ist weg, Strich.

Embed from Getty Images

(auch mit Wampe kann man theoretisch gut spielen…)

In den seltenen Fällen, wo ich mal einen ersten Abschlag geradeaus bekommen habe, habe ich dann bei der Annäherung völlig abartig verkackt. (So Slapstick-artige Sachen wie “aus dem Bunker in den Bunker gegenüber. Und dann von dort wieder zurück…”) Oder noch schlimmer: Abschlag ok; der Ball war eigentlich schon eindeutig geradeaus auf dem Fairway, nur leider haben wir den dort nicht mehr gefunden. Ich hab eigentlich nur aus Fairnessgründen weitergespielt, um meinen hoffnungsvollen Flightpartner weiter zählen zu können.

Ich werde dir helfen, mit Gelassenheit wieder in Kontakt zu treten, indem ich dir deine Zukunft enthülle, indem ich dir präzise Antworten auf alle Fragen gebe, die sich dir stellen.

Bingo, Bingo. Ich hätte da zig Fragen. Wieso kann ich von einem auf den anderen Tag nicht mehr Golf spielen? (Auf dem bescheidenen bisher erreichten Niveau, versteht sich…) Wieso habe ich noch bei den letzten beiden Turnieren den dritten/zweiten Netto-Preis gemacht, und jetzt geht gar nichts mehr?

Gib mir dein Vertrauen und dein Leben wird sich verändern, denn der Frieden, das Glück und der Wohlstand, den du verdienst, stehen dir zur Verfügung.

Ein neues Leben wird dir angeboten!

Ja klar – ich verdien das doch echt. Was hab ich nicht alles gemacht: tausend mal trainiert, tausend mal Kohle für die Pros rausgerückt… Teure, meinem Können nicht angemessene Blades gekauft…

Klicke auf den untenstehenden Link und ich kümmere mich vorrangig um dich: Klicke auf den untenstehenden Link und ich kümmere mich vorrangig um dich:

Super, danke. Was mich ein ganz kleines bisschen irritiert: Die hellsichtige Blanche…

…arbeitet offenbar auch als Model für Stock-Foto-Anbieter. Das ist natürlich ihr gutes Recht, schließlich sieht sie ja für ihr Alter noch ziemlich extrem gut aus, und vielleicht ist ja das beherbergen der kleinen possierlichen Tiere auf ihrer Farm noch letztlich nicht abendfüllend … Aber; oder: Wollen mich da “go-nl-sending-71.de” bzw. “ABCNEWSLETTER CONSULTING LTD” mit einer gefaketen Blanche etwa betrügen??? Dann müsste ich mal wieder meine Voodoo-Zeremonie vorbereiten, mit den bekannt schrecklichen Folgen.

Mein eigenes Golf-Problem habe ich heute (hoffentlich…) einigermaßen gelöst: Ich hatte am Samstag vor dem Turnier beim Üben offenbar eine großartige neue (falsche…) “Schwung-Idee”, die mich am Sonntag total gekillt hat. Nach zwei Stunden auf der Range heute bin ich drauf gekommen, was ich da für einen Bullshit mache. Das ist echt ziemlich diffizil mit diesem komischen Golfen, Blanche. Kennst Du dich da wirklich aus?

Die dreisteste Crowdfunding-Idee ever: Trink-Genosse

Ok, ok. Wir saufen alle. Obwohl wir das nicht tun sollten. Alkohol ist schlecht für den Teint, für die Leber und für die Libido – wobei andererseits unter Alkoholeinfluss auch wiederum vieles passiert, was besser nicht hätte passieren sollen. Kurzum – Alkohol ist das Werk des Teufels, des Shaitans, vor dem ja Allah sei dank unsere bärtigen Freunde mit den handgehäkelten Strickmützchen gefeit sind. Aber was rede ich denn da? Fest steht – die Crowdfunder vom “Seminar für Genossenschaftswesen der Universität zu Köln” (gibt es das echt???) (*siehe die Korrektur unten) huldigen dem Alkohol und der Geselligkeit – und haben eben mal schnell die dreisteste Crowdfunding-Aktion der Weltgeschichte lanciert…

Embed from Getty Images
Alleine trinken macht keinen Spaß

Klar- ne eigene Bar ist total geil; weil man da halt Kölsch und Cocktails gratis bis zum Abwinken oder bis zum Delirium reinkippen kann; möglicherweise sogar (solange man nicht völlig abgefüllt und unzurechnungsfähig ist…) mit einem kommunikativen Kennenlern-Faktor. Open Source, Ode an die Genossenschaft, Solidarität (diesmal nicht mit der Internationale, sondern einfach nur so…), ein Abgesang an die kollektive Vereinzelung und vielleicht sogar an das Alleinenachhausegehen – das sind natürlich die Schlagworte, die in uns allen und speziell auch in uns junggebliebenen Mitt-Fünfzigern die Lebensgeister und die Extremitäten-Aktivatoren erneut – vielleicht zum letzten Mal – erwachen und sprießen lassen. Dafür tausend Dank!

Völlig klar also, dass ich für diese super-geile Crowdfunding-Aktion sofort zehn Ocken rausgerückt habe, für die ich – nach einem erfolgreichen Start des Projektes (woran ich ja noch gewisse Zweifel habe…) – mit einem crowdgefundeten Kölsch sehr teuer, aber auch sehr avantgardistisch profitieren werde. Ihr trefft mich also bald immer abends in der Trink-Genossen-Bar, wo ich meine basisdemokratischen Pflichten erfüllen werde. Nastrowje!

 

P.S. 18.10.2018:  Die Trink-Genossen haben direkt mal ein paar Dinge in meinem Post richtiggestellt – der wichtigste Lapsus: Die Genossen sind keineswegs identisch mit den Genossenschaftswesen-Studierenden 🙂 , sondern haben sich lediglich von denen beraten lassen. Da hab ich wahrscheinlich schon einen zuviel in der Alleintrinker-Mütze gehabt. (Obwohl ja auch noch ein gewisser wissenschaftlich-aufklärerischer Impetus bei den Genossen verankert zu sein scheint: “Im Verlauf von Gründung und Betrieb der Genossenschaft werden also Methoden ausgearbeitet, ausprobiert, analysiert, verbessert und nicht zuletzt dokumentiert.” (auf nem Bierdeckel wahrscheinlich…) Jetzt wüsste ich natürlich auch noch gern, ob die Beratungs-Stundensätze der Genossenschaftswesen-Studierenden unter denen von McKinsey liegen – dann wär das ja auch noch eine Idee für die SPD, die Raiffeisenbank, Edeka und Erich Honecker.

Das mit dem “Gratis-Saufen in der eigenen Bar” hab ich natürlich nur so aus der allgemeinen Lebenserfahrung (Es gibt ja da diesen furchtbar diskriminierenden Spruch, den ich persönlich selbstverständlich vollständig ablehne: “Wer nichts wird, wird Wirt 🙂  ) heraus geschöpft; der Wirt oder die Wirtin oder das Wirt-Wesen (gender-neutrale Bezeichnungen sind ganz wichtig; insofern bin ich mir bei “Genossen” nicht so ganz sicher, ob da wirklich alle inkludiert sind…) oder der Miteigentümer (“Genosse”) hinter der Theke könnte(n) sich eben relativ einfach einen unbemerkt, unregistriert und unversteuert hinter die Binde kippen. Das fänd ich zumindest einigermaßen menschlich und naheliegend.

Auf der Trink-Genossen-Website (die ich noch mal zur Korrektur meiner Irrtümer konsultiert habe…) scheint mir übrigens eine gewisse Aversion gegen die Komma-Setzung vorzuherrschen. Ich stelle hier noch mal etwas Material zur Verfügung. (,,,,,,,,,,,)