Hacker der Verkehrsbetriebe San Francisco selbst gehackt

Wer anderen dauernd eine Grube gräbt, als Profi-Hacker, Ransomware-Verbreiter und Erpresser seinen Lebensunterhalt verdient (und das gar nicht schlecht…), der sollte doch bei seinem eigenen Email-Account auch etwas Sicherheitsbewusstsein an den Tag legen. Und keine “richtigen” Antworten auf die Passwort-Rücksetz-Sicherheitsfragen angeben. Und diese Antworten nicht bei mehreren Accounts verwenden. Und vielleicht so etwas wie 2-Way-Verification nutzen; vorausgesetzt, Yandex.com bietet das an.

Der Hack des Hackers zeigt: Cyber-Ganoverei ist recht einträglich – wie wir auch bislang schon wussten, ist es halt oft doch die preiswerteste Möglichkeit für betroffene Opfer, auf die Forderung des Erpressers einzugehen (der hier auch noch netterweise gegen einen kleinen Add-On-Obolus die Sicherheitslücke verriet, über die er hereinspaziert war – ok, die Firmen könnten sich natürlich auch eine kompetente IT-Abteilung leisten; aber die wird ja gern von BWL-Vollcheckern wegrationalisiert 🙂 )

Zweitens: Auch die Hacker und Ganoven selbst sind auch nur fehlbare Menschen (das sieht man ja auch beim versehentlich glimpflich verlaufenen Telekom-Router-Armageddon…). Drittens: Die Leute nerven wirklich mittlerweile tierisch. Für “Alireza” ist schon ein sehr hübsches Zellchen reserviert, sollte er mal auf die Idee kommen, in die USA oder ein dorthin auslieferndes Land zu reisen. Im Iran lässt sich die Kohle doch gar nicht sachgemäß ausgeben. Oder vielleicht doch?

DRadio Wissen – Hielscher oder Haase vom 30.11.2016 (Moderation: Diane Hielscher)

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