Cyberwar und das Schlachtfeld Internet

Es sind „ganz normale“, also ganz normal durchgeknallte Hacker, die sich tagaus, tagein unermüdlich beharken und auszustechen versuchen.  Nur sitzen sie halt nicht mit fettigen Haaren und fast aufgegessener Pizza im verwahrlosten Studi-Appartements, sondern in mit netter Hardware ausgestatteten Behörden-Großraumbüros. In den USA, in Russland oder in China, übrigens auch mit ganz nettem Einkommen – keine Privat-Freaks, sondern Cyber-Soldaten in staatlichem Auftrag.

So ungefähr könnte man zusammenfassen, was in einem weiteren Kapitel aus Edward Snowdens NSA-Konvolut zu lesen ist – ob da aber schon das Wort vom Cyber-Krieg tatsächlich angemessen ist, ist noch die Frage. Besonders konstruktiv ist das Rumgehacke, Verschleiern und Sabotieren jedenfalls ganz gewiss auch nicht – es wäre schon einmal interessant herauszufinden, ob der „Nutzen“ am Ende tatsächlich schwerer wiegt als die in Kauf genommenen, aber nicht klar kommunizierten Kollateralschäden. Ein klassisches Geheimdienst-Problem, nicht nur im Netz…

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DRadio Wissen – Schaum oder Haase vom 19.1.2015

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