Archiv des Autors: mgessat

EWSN 2001 in Bonn

Ob im Kampf gegen Flammen oder Terroristen, ob für sehr schnelle Objekte (wie etwa fahrende Autos auf schwedischen Landstraßen…) oder für sehr langsame (wie etwa gehbehinderte Senioren in ihrer Wohnung…) – Funksensoren können mehr Sicherheit bringen. Zwei Berichte von der EWSN 2011 in Bonn.

Mit Staubkörnern gegen die Flammenfront.

Deutschlandfunk – Forschung aktuell vom 1.03.2001

Clevere Böden.

Dradio Wissen Online-Talk – Alles, was Recht ist: Udo Vetter von Lawblog.de

Udo Vetter ist ein rege frequentierter Rechtsanwalt – und er ist einer der meistfrequentierten deutschen Blogger. Journalistische Ambitionen hat er auch eh immer schon gehabt. Eine gute Mischung also – heute ist Udo Vetter unser Gast beim Online-Talk bei DRadio Wissen…

Udo Vetters „Bookmarks“ bzw. Netz-Leseempfehlungen sind:

http://www.jurablogs.com/meldungen
http://www.netzpolitik.org/
http://wirhabenkeineangst.de/blog
http://wirres.net/
http://www.sprengsatz.de/

http://simonkoy.blogspot.com/

DRadio Wissen – Online Talk vom 11.12.2010 /Ko-Moderator: Andreas Noll

Dietrich Fischer-Dieskau wird 85

Morgen geht es ja in Oslo zur Sache, „unsere Lena“ Meyer-Landrut singt „für Deutschland“ – sie geht sogar als Favoritin ins Rennen. Wie auch immer die Sache in Oslo ausgeht, eines hat Lena Meyer-Landrut ja mit ihrer erfrischenden Art direkt zugegeben: Sie hat nicht nur eine etwas „abenteuerliche“ Atemtechnik beim Singen, sondern gleich gar keine.

Beim klassischen Gesang geht das nicht so einfach; ohne Atemtechnik, ohne Gesangstechnik – weil man da eben keine Tontechnik hat, kein Mikrofon vor der Nase und keine
Soundanlage, von dazugemischtem Hall und sonstigen „Klang-Verschönerungen“ jetzt einmal ganz zu schweigen. Das ist also ehrliche Muskelarbeit, für die man auch ein
Weilchen lernen muss, von künstlerischen Aspekten jetzt einmal ganz abgesehen.

Ein Sänger mit ausgezeichneter Atem- und Gesangstechnik und einer wunderbaren Stimme wird heute 85 Jahre alt: Dietrich Fischer-Dieskau, ein Gigant oder wie man heute sagt, „Superstar“ der klassischen Musik, auch wenn er sich diesem Begriff verweigert.

In gewisser Weise hat Fischer-Dieskau in der Nachkriegszeit auch „für Deutschland“ gesungen, nämlich als eine Art Kulturbotschafter – er ist sehr schnell international
bekannt geworden und international aufgetreten, in England, in den USA – und hat da vielleicht bei vielen Hörern dafür gesorgt, das äußerst gründlich lädierte Bild von
Deutschland als Kulturnation wieder etwas in Erinnerung zu bringen – wobei die Formulierung, ein Künstler sänge „für ein Land“ natürlich letztlich ohnehin Unsinn ist…

Im Netz, speziell natürlich bei Youtube finden sich jede Menge Ton- und Videoaufnahmen von Fischer-Dieskau, auch vieles aus den frühen Jahren; in Schwarz-Weiss und aus
irgendwelchen Archiven herausgezaubert. Über den Sänger gefachsimpelt wird auf Diskussions- und Fanseiten.

In letzter Zeit hat Fischer-Dieskau in Interviews einen ziemlich melancholischen Eindruck gemacht, er fragt sich, ob er irgendetwas erreicht hat oder etwas von ihm bleiben
wird – ich sage einmal auch von hier: Eindeutig ja. Liebe und Bewunderung nämlich. Und noch mal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

DRadio Wissen – Webschau vom 28.5.2010

Das Digitale Logbuch – Captcha-Bot

Computernutzer – vor allem solche auf der Suche nach kostenlosen (womöglich erotischen Inhalten 🙂 ) brauchen nicht einfach stumpfsinnig vor ihrer Tastatur herumzusitzen. Ihr brachliegendes intellektuelles Potential kann nutzbringend aktiviert werden. Zum Beispiel zum Spam-Verschicken.

Das Digitale Logbuch – Captcha-Bot.

Das Digitale Logbuch: WM-Optimierer

90 Minuten können ganz schön lang sein. Wenn nämlich im Spiel der eigenen Lieblingsmannschaft (oder gar der nationalen Equipe…) nix sachdienliches passiert. Aber man muss ja nicht selbst gucken. Der Computer kann uns schließlich Bescheid sagen, wenn wir wichtigere Dinge eventuell und unverbindlich mal kurz beiseite legen sollten.

Das Digitale Logbuch: WM-Optimierer.

P.S. Manche Dinge ändern sich ja tatsächlich im Laufe der Zeit. Zum Beispiel das Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft. Auch wenn man das nach diversen Jahrzehnten kaum noch für möglich gehalten hatte. Insofern Danke an Jürgen Klinsmann und Jogi Löw!

Google und Konsorten – über die Gatekeeper des Internets

Ob einst in der Bibliothek von Alexandria mit ihren 500.000 Büchern, ob heute im „World Wide Web“ mit seinen über 600 Milliarden Seiten: Wer nicht weiß, wo eine bestimmte Information zu finden ist, der steht vor dem angehäuften Weltwissen wie der sprichwörtliche Ochs vor dem Berge.

Die Macht der kenntnisreichen Bibliothekare von einst ist heutzutage auf die Internetsuchmaschinen übergegangen: Was sie für uns finden, was sie uns zu lesen geben, das prägt unseren Blick auf die Welt.

Ist das Vertrauen, das wir tagtäglich in Google und Konsorten setzen, eigentlich gerechtfertigt? Wie funktionieren die modernen Gralshüter des Wissens? Wer entscheidet darüber, was wir zu sehen bekommen?

Werden wir informiert – oder manipuliert?

Google und Konsorten

Deutschlandfunk – Hintergrund Kultur vom 9.12.2005

Soprane: Durchschlagskräftig, aber undeutlich

Opernsänger sind nicht unbedingt für ihre besonders deutliche Aussprache während des Gesangs bekannt. Dass insbesondere die hohen Frauenstimmen zwar weit tragen und spielend Orchester übertönen, aber dafür den Wort-Inhalt ihrer Rede kaum transportieren können, liegt an einem bestimmten stimmphysiologisch-akustischen Zusammenhang. Australische Wissenschaftler sind der Sache messtechnisch auf den Grund gegangen.

Durchschlagskräftig, aber undeutlich (Archiv)

Deutschlandfunk – Forschung aktuell vom 16.1.2004

Vernalisation: Frühlingsgefühle bei Pflanzen

Den richtigen Moment für die Fortpflanzung abzupassen, das ist nicht nur für Menschen, sondern für alle Lebewesen eine höchst bedeutsame Angelegenheit. Eine Pflanze zum Beispiel darf nicht ein paar warme Tage im Spätherbst oder im Winter für den Frühling halten und vorzeitig blühen. Tatsächlich gibt es einen Mechanismus, der Pflanzen dabei hilft, den „richtigen Winter“ zu erkennen und lange genug abzuwarten.

Frühlingsgefühle bei Pflanzen (Archiv)

Deutschlandfunk – Forschung aktuell vom 8.1.2004