Archiv des Autors: mgessat

Googles „Project Shield“ – Hilfe vom großen Bruder

Über Angriffe aus dem Netz kann selbst der Betreiber einer kleinen Blog-Klitsche berichten – da versuchen irgendwelche Besucher aus Korea oder von sonstwo auf der großen weiten Welt Spam-Links oder Malware zu platzieren. Aber wenn eine Webseite über die Zustände in einem undemokratischen Land berichtet, wenn sie unliebsame Fakten publiziert, weil es am Ort der Berichterstattung keine funktionierende Presse mehr gibt, dann steht diese Webseite oft unter ganz gezieltem Beschuss. Denn zum Schweigen bringen kann man einen Webauftritt nicht nur durch eine Sperre, sondern auch durch Überlastungsangriife aus dem Netz. Große, finanzstarke Anbieter können dagegen Vorsorge treffen – für die kleinen Betreiber hat Google jetzt ein (vorerst kostenloses…) Angebot…

Googles „Project Shield“ – Hilfe vom großen Bruder.

Deutschlandfunk – Computer&Kommunikation vom 19.4.2014

Wissenschaft – Chinas Publikations-Basar

„Publish or Perish“ – Veröffentliche oder gehe unter – das ist so ein Standardmotto unter Wissenschaftlern. Und der Publikationszwang ist selbstredend nicht gerade qualitätsfördernd, sondern leistet Pfusch, Plagiaten oder gar dreisten Betrugsaktionen Vorschub. Ob das Phänomen in China besonders häufig ist, darüber kann man streiten – zumindest scheint der formalistische Druck nach vermeintlicher Veröffentlichungs-Expertise als Vorbedingung für Wissenschaftler-Jobs dort noch etwas ausgeprägter zu sein als im Westen.

Wissenschaft – Chinas Publikations-Basar.

Deutschlandfunk – Forschung aktuell vom 29.11.2013

Exotisches für Nerds und marktreife Gadgets

Es muss noch nicht alles serienreif sein bei einem Hackathon (Interactive Cologne), nur möglichst einigermaßen funktionieren – je verblüffender, umso besser. Und für richtig gute Ideen winkt natürlich auch ein kommerzieller Erfolg…

Exotisches für Nerds und marktreife Gadgets.

Deutschlandfunk – Computer&Kommunikation vom 22.6.2013

Multitasking beim Medienkonsum

Es ist alles smart mittlerweile. Der Fernseher. Der BluRay-Player. Die Settop-Box. Das Tablet auf dem Schoß des geneigten Medienbeschauers ohnehin. Da kommt man mit der alten, ungeteilten Aufmerksamkeit nicht mehr weit. Denken oder hoffen die Medien- und Werbeanbieter. Der multitaskende Kunde soll doch endlich nicht nur glotzen. Sondern mehrwertig konsumieren. (ANGACom 2013)

Multitasking beim Medienkonsum.

Deutschlandfunk – Computer&Kommunikation vom 8.6.2013

Waschsalon für digitale Währungen?

Natürlich sind digitale Währungen wie Bitcoins nicht per se Werkzeuge des Bösen, der Geldwäsche, des Drogenhandels und der sonstigen Abwicklung von illegalen und also aus gutem Grund anonymen Transaktionen. Eignen tun sie sich aber jedenfalls ganz gut für diesen Zweck – und insofern gibt es auch jede Menge Zeitgenossen, die genau diesen Verwendungszweck primär im Auge haben. Die Behörden steuern dagegen – ohne das zarte Pflänzlein direkt mit Stumpf und Stiel ausrupfen zu wollen…

Waschsalon für digitale Währungen?.

Deutschlandfunk – Computer&Kommunikation vom 1.6.2013

Richtig löschen fast unmöglich

SSDs sind viel schneller als normale Festplatten. Praktisch jeder Computer profitiert da von einem Umstieg. Nur leider gibt es einen klitzekleinen Haken – die althergebrachten „Gesetze“ zum Ablegen und Verwalten von Dateien gelten auf SSDs nicht mehr – das (wirkliche…) Löschen von Daten ist zum Beispiel schon ziemlich schwierig…

Richtig löschen fast unmöglich.

Deutschlandfunk Computer&Kommunikation vom 23.2.2013

Die DDB geht ins Netz

Zumindest in der Beta-Version geht es los – die deutschen Kulturgüter gehen online; noch fehlen weiterhin signifikante finanzielle Mittel zur Digitalisierung (einmal gemessen an anderen Projekten wie der Rettung von schiefliegenden Banken oder EU-Staaten…) Und noch sind auch nicht alle technischen Probleme gelöst.

Kulturgut im Netz.

Deutschlandfunk – Forschung aktuell vom 28.11.2012

DRadio Wissen – Webschau vom 29.11.2012

Beluga als Imitator

Mit Tieren zu kommunizieren, ist ein alter Traum von Menschen – nicht erst seit dem heiligen Franziskus von Assisi… Dabei gibt es ja gleich zwei sehr gravierende Probleme: Zum einen ist die Frage, wie weit die Viecher intellektuell überhaupt kommunizieren können, von grundlegenden Äußerungen wie „ich habe Hunger“ und „danke fürs Leckerli“ einmal abgesehen. Und zum zweiten – die anatomisch angelegten Artikulationsmöglichkeiten, vor allem eben die Sprache sind beim Menschen so ziemlich exklusiv. Aber auch in der Entwicklung von Menschenbabys spielt Imitation eine wichtige Rolle – wer weiß also, was uns Belugas eigentlich sagen wollen würden. Wenn sie nur könnten. (Unübertroffen ist natürlich Hoover, der sprechende Seelöwe

– der sich immerhin wie ein Mensch mit fehlendem Gebiss, Alkoholproblem und Tourette-Syndrom anhört…)

Beluga als Imitator.

Deutschlandfunk – Forschung aktuell vom 23.10.2012

Mit Algorithmen gegen Fakes

„Top Produkt. Alles bestens. Darauf will ich nie mehr verzichten.“ Benutzerbewertungen bei Amazon, bei rege frequentierten Hardware-Shops wie Alternate oder auch etwa im  AppStore von Apple sind einerseits sehr hilfreich, um die Qualität von Produkten oder Software-Updates einschätzen zu können. Andererseits sind die Rezensionen allzu oft gefaked. Manchmal kommt man selbst schnell dahinter – wenn etwa enthusiastiche Rezensenten nur genau dieses eine Produkt bewertet haben oder mehrere Besprechungen kurz hintereinander den gleichen Duktus haben. Ansonsten könnten Algorithmen helfen, die Sockenpuppen zu entlarven.

Mit Algorithmen gegen Fakes.

Deutschlandfunk – Forschung aktuell vom 11.07.2012

Allianz gegen Cyber-Attacken

Das größte Sicherheitsrisiko sitzt immer noch vor der Tastatur – das ist so eine banale wie unverwüstliche Erkenntnis von Computer-Security-Experten. Aber zumindest könnte man ja dafür sorgen, dass sich einmal erkannte Sicherheitslücken auch herumsprechen – und dass nicht zig Leute oder Firmen auf den gleichen Trick hereinfallen… (Fachkonferenz Cybersicherheit in Bonn 2012)

Allianz gegen Cyber-Attacken.

Deutschlandfunk – Computer&Kommunikation vom 2.6.2012